Mein Glaube

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mir geht es um urchristliche und humanistische Werte, die ich meine darin zu finden.

 

 

Wenn man sich sagen kann: "Ich bin gut!", dann handelt es sich nicht um etwas Gefährliches, (das ist meine These)

 

 

und

 

 

 

Wenn es dem Menschen zu einer Einfachheit verhilft, begrüße ich es.

 

 

So ungefähr!

 

 

Euer Arvid

 

 (PS: Keine Ahnung, warum er Eintrag zweimal erscheint (s.u.))

 

 

 

 

10.7.13 15:37


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Liebe Menschen, 

 

Wer auch immer Lügen über mich oder meine Familie erzählt:

Das ist Diskriminierung und ich werde mich dagegen wehren.

 

Freundliche Grüße,

 

Arvid

 

 

 

1.7.13 21:10


Neues Lied

 

 

 

 

 

Neuer Song für meine Sammlung.    


Meinen Freunden und meiner Liebe gewidmet

 

 

 

          

 

1.7.13 18:02




Ein toller Tag!
Ich wŁnsche Euch allen eine Gute Nacht!
The Ska will be with You ^^

6.6.13 00:43


 

 

 

 

 

Heute abend erscheint mir alles einfach nur wie eine große Lüge zu sein.

 

Warum kommunizierst Du nicht mit mir? Ist es so schlimm? Bin ich so gefährlich?


http://www.youtube.com/watch?v=wkplHXcXBOY

 

 

 

 

21.5.13 01:37


Ich hoffe, dass mir der Berater am Haus dV in Frankurt helfen kann. Ich würde es mir sehr wünschen für den Haufen. Der Haufen der auf dem Oberweseler Parkplatz den Flaschenwurfpreis bekommt. 8 Minuten um hier zu posten was die Welt in mein Herz gibt. Macht Spaß, es ist ein tolles Leben! Frankfurt ist das gleiche wie der Rest der Welt. Ein tolles Pflaster.
20.5.12 13:29


 

 

 

 

 

Der Wolfsfrieden

 

Durch einen Erbsstreit finden sich zwei ehemals befreundete Vasallentümer auf nun verfeindeten Fronten wieder: Aja und Hendrix, eine adlige Tochter und ein adliger Sohn je eines der beiden Vasallentümer spielten seit jeher zusammen und trafen sich auf der Grenze der Vasallentümer - einer Schluchtenregion- um miteinander wie Wölfe zu singen. Diesem Plan bleiben sie treu und schwärmen auch in Kriegszeiten zur Grenze aus und rufen sich aus der Ferne wie Wölfe zu. Als die beiden Vasallentümer erstmals jeweils ein Heer gegeneinander entsenden suchen auch die beiden Freunde nacheinander und singen wie von einem Ende der Schluchten zum Anderen. Durch den Wiederhall in den Schluchten tausendfach verstärkt, geraten die beiden Heere in Panik und laufen - einander den Rücken zugewandt- aufeinander zu, da sie beide hinter sich ein Wolfsmeute vermuten. Sie treffen sich im Augenblick der vermeintlichen Gefahr und müssen sich schließlich Rücken an Rücken verbünden. Es wird Frieden geschlossen, da beide Parteien einsehen, dass sie einander brauchen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Blau des Himmels

 

Ein Sultan beschließt seine herangereifte Tochter zu verheiraten. Unter den Bewerbern wählt der Sultan zunächst den Mächtigsten aus: Als dieser Prinz der Prinzessin in seinem eigenem Reich einen Palast erbaut und diese dort einzieht, verstummt die Prinzessin und wird nicht wieder froh, so sehr sich der Prinz auch bemüht. Der Sultan beschließt einen anderen Prinzen als Bräutigam zu wählen, Artan, den Reichen und Humorvollen, der berauschende Feste zu feiern pflegt. Doch auch hier versinkt die Prinzessin in eine nicht verständliche Trauer und wird zum Sultan zurückkehren.

Schließlich kommt ein weiterer Bewerber angeritten, auf leichtem Pferd aus einem fernen Reich. Das Nachtblau des Kinder-Himmelbett-Vorhanges  - so liest er in den Augen der Prinzessin- ist es, was der Prinzessin in ihren  neuen Gemächern fehlte. Er entsendet Boten in alle Winkel der angrenzenden Königreiche, um einen solchen Stoff wiederzufinden, aus der er der Prinzessin einen solchen Vorhang weben lassen kann.

Die Prinzessin wird glücklich und findet in dem Prinzen ihr Glück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der rote Vogel

Der Rote Vogel



Sultan All-Sabibi saß auf seinem Throne in dem langen marmornen Königssaal. Die Sonne des warmen Sommertages drang nur in fahlen Schatten durch die Jalousien, welche seit dieser Woche herabgelassen worden waren. Gircac, der farbenprächtige Schilfvogel, seit jeher Schicksalsbote der königlichen Linie, saß seit 5 Tagen auf dem Boden seines Käfigs. Als unfehlbar galt das von ihm Prophezeite:

Ein Bote klopfte und betrat gemessenen, doch dringlichen Schrittes den Saal. Sobald er die erste Stufe zum Thron überschritten hatte, öffnete er eine Pergamentrolle und verlas:
"Gircac verkündete in dieser Minute, dass Eure Eminenz nur noch einen ab- und einen zunehmenden Mond auf dieser Erde weilen werde."
Der Sultan schien mit dieser Nachricht gerechnet zu haben. Still und unheimlich starrte er ins Leere, hinüber zu den Ahnengemälden zur Rechten und Linken der Saaltüren.
Alsbald hob er die Stimme: "Eine gewaltiger Obelisk werde aufgestellt, größer als alles Dagewesene. Auf ihm werde das Gesetz meiner Herrschaft eingraviert und mit goldenen Lettern gefüllt: Jeder soll wissen: Der Sultan ist gerecht".
Und nach schon 3 Wochen erhob sich der größte Obelisk, den Menschenhand je erbaut hatte.

Einen Tag nach der Fertigstellung öffneten sich erneut die großen Türflügel des Königssaals.
"Gircac verkündet: Noch 7 Tage des Lebens verbleiben seiner Majestät."
Der Sultan öffnete seine halbgeschlossenen Augen und drehte sich ratsuchend in alle Richtungen des Saales.
Schließlich rief er einen Diener:
"Eine riesige unterirdische Anlage werde erbaut. Unerreichbar für die Wüstenstürme. In ihrem Innern die prächtigste vorstellbare Grabkammer, die je ein Reich erschaffen hat. Sie ist für den Sultan bestimmt. Jeder wisse, der Sultan ist unsterblich!"
Und abermals schafften Arbeiter das Unmögliche und binnen weniger Tage war das Bauwerk vollendet.


Doch schon nach 4 Tagen meldete sich der Palastbote:
"Eure Eminenz, Gircac sagt, Euer Leben werde mit dem dritten Sonnenuntergang enden".
Zorn erfasste den Sultan:
"Alsard, der große Fluss, werde umgeleitet: Inmitten des Reiches werde er in zwei Arme geteilt, die unseren Palast umströmen und sich erst hinter den äußeren Palastmauern wieder zu einem Strome vereinigen. Die bezwungene Natur soll verkünden: Ich bin allmächtig!"

Am Nachmittag des dritten Tages trat der Bote ein und verkündete:
Die Arbeiten sind beendet: Zwei Flüsse durchfließen nun euer Reich, sichtbar für Freund und jeden Feind. Doch noch in eben dieser Sekunde verkündet Gircac, dass Euch 1 Stunde des Lebens übrig bleibt.

Der Sultan griff ohnmächtig nach seinem Throne, verfehlte ihn fast und ließ sich schließlich erschöpft auf ihn hinuntergleiten. Nach 50 Minuten des Schweigens stand er endlich auf und wankte zum anderen Ende des Saales in Richtung des weißen Gartentores.
Sonne legte sich um den ergrauten Sultan und ein warmer Sommerwind ließ seine Kleidung wehen. Erinnerungen an Kindheit und Jugend erwärmten sein Gemüt. Müde durchschritt er die Veranda und öffnete das Tor, das zu den großen Käfiganlagen führte.

Alsbald stand er dann vor dem gewaltigen Elfenbeinkäfig, in dem der rote Schilfvogel auf dem Boden saß. Stolz war sein Gefieder und ein unendlich weiser Blick richtete sich auf den Sultan.

Schweigend nahm der Sultan seinen schweren Turban vom Haupte, bückte sich zu den kunstvoll geschnitzten Käfigtüren und drehte den goldenen Schlüssel zweimal nach links.

Lächelnd und während zwei große Tränen seine Wangen befeuchteten, blickte er dem Vogel in die Augen und sagte:
"Du sollst wissen, wer ich bin".
Und mit einem hellen Seufzer öffnete er den Käfig.
Sofort erhob sich der Schilfvogel und mit einem weithin schallenden Ruf flog er durch die Türen in die Freiheit.

Lange blickte der Sultan dem roten Vogel nach, bis dieser sich schließlich als ein ferner Punkt mit dem roten Himmel vereinte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Karawane

 

Der Sultan möchte seine Tochter verheiraten. Unter allen Bewerbern wählt er den Prinzen des gefürchteten Reiches jenseits der großen Zentralwüste. 

Am Abend vor der Abreise lässt der Sultan von seinem Palastbalkon, dem Volk sichtbar, verkünden, dass die Prinzessin morgen das Reich verlassen werde. An diesem Abend ist Asindbar, der alte Karawanenführer in der Stadt und kehrt vom Markt zurück, als sich sein Blick auf den Palastbalkon richtet. Dort sieht er von hinten zwei Silhouetten gegen das Abendrot. Neben dem Sultan erkennt er die Prinzessin sitzend, jedenfalls kann die zweite Silhouette für ihn nur die Prinzessin sein. Da er sie das erste mal sieht, fällt ihm eine noch nirgends gesehene ruhe- und würdevolle Haltung auf, die das junge Mädchen ziert, auf, verbunden mit einem großen Ernst. Diesen Anblick beschließt er sich zu merken.

Der Zug der Prinzessin verlässt am nächsten Morgen die Stadt mit einem gewaltigem Tross und mit allem Prunk beladen. Eine ganze Zeltstadt auf Kamelen und schwer geschmückten Pferden zieht in Richtung der Zentralwüste. Die Zugführer, die der Sultan ausgewählt hat, sind der Sprache im fremden Reich kundig, politikgewandt und geschult, wirtschaftliche Beziehungen aufzubauen. Der Geographie der Wüste dagegen - hierin hat sich der Sultan verschätzt - sind sie in Wirklichkeit zu wenig vertraut.

Der Zug wählt ein Dünental, das Karawanenführer zu Recht meiden: Schon am dritten Tag gelangt der Zug in einen Sandsturm, der den Zug empfindlich schwächt. Entgegen der Vernunft beschließt der oberste Zugführer weiterzuziehen, um den wartenden Prinzen nicht zu erzürnen. Ein nächtlicher Banditenüberfall reibt den Zug so weit auf, dass der Banditenanführer bis zum Zelt der Prinzessin vordrigen kann. Nur durch einen Trick des Leibwächters- der sich in Gewänder der Prinzessin hüllt - kann das Leben der Prinzessin solange gerettet werden, bis die letzten Räuber in die Flucht geschlagen werden. Vom Zug sind nur noch wenige Männer übrig. Orientierungs - und ratlos setzen sie sich in den Sand und warten auf Rettung. 

In diesem Augenblick kreutzt Asindbar aus der Ferne die berüchtigte Dühnenschlucht und sieht Gestalten am Horizont. Die List der Banditen kennend würde er normalerweise einen Hinterhalt vermuten, und die Silhouetten für einen Köder halten. Doch der Anblick erscheint ihm vertraut.

Er erkennt, dass eine Gestalt - nur ihre Körperhaltung sehend- die Prinzessin sein muss und sendet einen Reiter zum Sultan um Hilfe zu holen. Er selbst reitet zur Prinzessin und rettet ihr Leben. 

Der Sultan wählt einen anderen Bewerber als Bräutigam.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wolfspsalter

 

In einem Nomadenvolk aus Reitern war es Brauch, dass zwölf Jungfrauen im Mädchenalter das kunstvolle Psalterspiel erlernen. Ihre Musik und ihr Gesang fand Verwendung in der Diplomatie, wenn die kriegerischen Reiter auf andere Reitervölker und fremde Sprachen stießen. Unter den zwölf Psaltern war gab es einen- der einfachste unter allen- der aus einem Wolfsgebein gefertigt war, über das Saiten gespannt waren. Sein Klang galt als wiederspenstig und karg und er wurde von einer armen Familienlinie von Generation zu Generation und einer der nachgewachsenen Töchter weitervererbt. Arunja war gerade an der Reihe, diesen Psalter zu spielen. In ihrer Familie wurde eine Prophezeiung erzählt, dass einmal die Stimme des Wolfes Feinde zum Frieden zwingen würde.  Arunja hielt dies jedoch nur für einen Trost, um der Armut einen besseren Geschmack zu geben. Sie lebte einzelgängerisch und verbrachte oft stundenlang alleine in der Steppe und spielte den Psalter.  Die anderen Stammesmitglieder wunderten sich darüber, da nur selten weithin hörbare Töne aus der Ferne zu den Zelten hinüberdrangen.

Bei einem Expansionsritt des Reitervolkes ritt dieses einmal mutig in eine noch unbekannte Schlucht und weiter in die Steppe hinein zu  zuvor. Schließlich erkannte sie, dass sie in die Hände eines noch unbekannten Volkes geritten war, und dass sie bereits eingeschlossen waren von fremden Kriegern. Brauch unter den Steppenvölkern war es allgemein, dass das sich zu ergeben habende Volk drei Delegationen senden durfte, um die Überlegenen zum Frieden zum bewegen. Im Verhandlungszelt entschied man als erste Delegation einen Mann mit Reichtümern vortreten zu lassen. Er zeigte kostbaren Schmuck und Hornarbeiten und sogar Goldringe, doch das fremde Nomadenvolk hatte hierfür keinen Bedarf und schätzte diese Reichtümer nicht.

Als zweiten Versuch wurden drei Weise und die zwölf Jungfrauen entsandt. Diese zeigten die Kulturgüter und das Wissen ihres Volkes: Sie boten Tafeln mit einer Buchstabenschrift, Kartographie, und zeigten sogar die Tonkunst, indem drei der reichsten Jungfrauen alte tradierte Melodien vorsangen. Für das Wissen fehlte  das Verständnis, die Ideen der Buchstaben waren für das gerade gebietende Volk fremdartig und nicht verwertbar, und auch die tradierten Melodien schienen ihren Ohren misstönend. 

Ratlos sammelten sich die Delegierten. Schließlich ergriff Arunja das Wort und sprach mutig: "Ich will es auch versuchen".

Sie trat alleine vor und wartete eine endlos lange Zeit. Schließlich schloss sie die Augen und setze die Finger an die Saiten an. Sie wusste, ihre Tönen müssten das Unmögliche schaffen. Und sie spielte, was ihr gerade augenblicklich in den Sinn kam. Es waren  keine Melodien, die sie jemals gehört hatte, nichts aus der Tradition ihres Volkes, es war die Melodie des Steppenwindes, wie sie ihn als Kind vernommen hatte. 

Die Herzen der fremden Krieger wurden weich und stimmten in den Gesang ein. Sie erkannten das Universelle, dass auch diesen Menschen gemein war. Ein großes Fest feierte die Verbrüderung beider Völker. Auch in dem fremden Volk hatte es eine Prophezeiung gegeben, die nun verlesen wurde: "Der Nordwind wird einmal einen Freund zeigen." 

 

 

 

 

 

 

Die Bescheidenheit

 Ein ferner Reisender kam an den Hof des Königs, da dieser bald sterben würde. 

 Er bot an kleine Aufgaben am Hof zu übernehmen, worüber man sich sehr freute. Bald, nach dem Hinübergehen des Königs, würde eine Delegation ihn zu einer größeren Aufgabenfülle einladen. Der ehemalige Reisende nahm dies an, und leicht ging ihm alles von der Hand. Der kleine Sohn des Reisenden, Djabir, maulte und hoffte, dass sein Vater bad schließlich selbst Herrscher werden würde. Eines Abends fragte er seinen Vater danach: Du warst doch einmal König, warum, willst Du in diesem Reich, in dem die Menschen Dich so sehr lieben wie in Deinem alten Reich, nicht herrschen? 

Ich will, dass sich alleine ergibt, was ohnehin sein kann? Wenn die Menschen mich eines Tages für einen Herrscher vorschlagen, so ist dies ebenso gut wie wenn ich selbst versuche, dies zu verwirklichen. 

Nur das ist Vertrauen, was beweist, dass man der richtige für ein Amt ist, sodass man gar nicht anders kann, als hierin geeignet zu sein. 

 

 

 

Die zwei

 

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                          

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3.12.11 11:16


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